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Stand 14. September 2026, 05:13 Uhr
International

Kreml: Dreiergespräche zu Ukraine möglicherweise im Oktober

Nach monatelanger Unterbrechung könnten die dreiseitigen Verhandlungen zum Ukraine-Konflikt im Herbst wieder aufgenommen werden. Die russische Führung hält einen Termin im Oktober für denkbar.

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Ein Wiederbeginn der dreiseitigen Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ist nach Einschätzung des Kremls noch in diesem Herbst möglich. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, schloss einen Termin im Oktober nicht aus. Er sprach von einer "überschaubaren Perspektive" für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen.

Die Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den Vereinigten Staaten waren seit Längerem unterbrochen. Zuletzt hatten sich hochrangige US-Vertreter in Moskau und Kiew getroffen, um neue Ansätze für eine Konfliktlösung zu erörtern. Bei diesen Gesprächen handelte es sich um bilaterale Kontakte der amerikanischen Seite mit den jeweiligen Hauptstädten, nicht um dreiseitige Verhandlungen.

Der US-Außenminister Marco Rubio hatte zuvor mitgeteilt, dass bei den jüngsten Treffen mit den amerikanischen Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner neue Ideen zur Beilegung des Konflikts zur Sprache gekommen seien. Eine Bewertung der Gespräche wollte er jedoch nicht abgeben.

Peskow betonte Anfang September, dass die Verhandlungsposition des russischen Präsidenten Wladimir Putin unverändert bleibe. Diese Position sei bereits vor zwei Jahren dargelegt worden. Konkrete inhaltliche Details nannte der Kremlsprecher dabei nicht.

Die dreiseitigen Verhandlungsformate hatten in der Vergangenheit wiederholt unter dem Bruch der Kontakte gelitten. Eine Wiederaufnahme im Oktober würde den Zeitplan nach den kommenden Sitzungsperioden der Vereinten Nationen in New York sehen, wo traditionell auch bilaterale Gespräche auf höchster Ebene stattfinden.

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