Putin bezeichnet iranisch-amerikanisches Waffenstillstandsabkommen als brüchig
Der russische Präsident Wladimir Putin hat das im Juni geschlossene Abkommen zwischen dem Iran und den USA zur Feuereinstellung als instabil und fragil bezeichnet. Bei einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masud …
Bei einem Treffen mit dem iranischen Staatschef Masud Peseschkian in Moskau äußerte sich der russische Präsident Wladimir Putin kritisch zum Verlauf des im Juni vereinbarten Waffenstillstands zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Nach seinen Worten habe Russland die Unterzeichnung des Memorandums zunächst begrüßt. Das erreichte Feuerwerk habe sich jedoch als nicht nachhaltig erwiesen.
Putin sicherte dem Iran in der gegenwärtigen Situation weitere Unterstützung zu. Er erklärte, Moskau bemühe sich in dieser schwierigen Phase, Teheran mit der notwendigen Hilfe zur Seite zu stehen. Konkrete Angaben zur Art der Unterstützung machte er nicht.
Der iranische Präsident Peseschkian betonte seinerseits die Bereitschaft seines Landes, die Bestimmungen des Waffenstillstandsabkommens einzuhalten. Dies gelte jedoch unter der Bedingung, dass auch die USA sich an die Vereinbarung hielten. Die Gegenseitigkeit der Einhaltung sei für Teheran entscheidend.
Zuvor hatte Putin die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und dem Iran als stabil und in allen Bereichen voranschreitend beschrieben. Er hob insbesondere die Bedeutung der Zusammenarbeit beider Länder im humanitären Bereich hervor. Die Aussagen wurden von russischen Nachrichtenagenturen übermittelt.
Das im Juni geschlossene Memorandum zwischen dem Iran und den USA hatte eine Feuereinstellung vorgesehen. Die anhaltende Instabilität der Vereinbarung wirft Fragen zu den Aussichten einer dauerhaften Deeskalation im Konflikt auf.