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Stand 9. September 2026, 12:03 Uhr
International

Russischer Präsidenten-Sonderbeauftragter schlägt Wirtschaftsforum mit Deutschland und USA vor

Ein enger Vertrauter des russischen Präsidenten hat die Idee eines trilateralen Wirtschaftsforums ins Gespräch gebracht. Die Initiative sieht ausdrücklich die Beteiligung der deutschen Partei AfD vor.

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Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit ausländischen Staaten, Kirill Dmitrijew, hat einen russisch-deutsch-amerikanischen Wirtschaftsforum für das Jahr 2027 vorgeschlagen. In einem Beitrag auf der Plattform X teilte der Beamte mit, das Treffen solle den Geschäftsdialog wiederbeleben und der Vernunft zum Durchbruch verhelfen. Die Initiative sieht die Teilnahme der Partei Alternative für Deutschland vor.

Dmitrijew gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftsvertreter des Kremls im internationalen Raum. In seiner Funktion als Sonderbeauftragter koordiniert er die wirtschaftliche Zusammenarbeit Russlands mit Partnerstaaten. Der vorgeschlagene Zeitrahmen für das Forum liegt in zwei Jahren, was auf einen langfristig angelegten diplomatischen Ansatz hindeutet.

Die ausdrückliche Einbindung der AfD in das geplante Format fällt auf. Zuvor hatte Dmitrijew die rechtsnationale Partei und ihre Co-Vorsitzende Alice Weidel öffentlich gelobt. Nach seinen Worten stellten sie die Stimme der Vernunft in der Bundesrepublik und in Europa dar. Eine solche Einordnung durch einen hochrangigen russischen Regierungsvertreter dürfte in der deutschen politischen Landschaft auf unterschiedliche Reaktionen stoßen.

Der Sonderbeauftragte betonte zudem die strategische Bedeutung des Dialogs zwischen Moskau und Berlin. Ein solcher Austausch sei für Europa und die Welt von existenzieller Bedeutung, so Dmitrijew. Die Formulierung unterstreicht das Bestreben der russischen Seite, trotz der angespannten politischen Beziehungen wirtschaftliche Kommunikationskanäle offenzuhalten oder wiederherzustellen.

Die Einbeziehung der Vereinigten Staaten als dritter Partner im vorgeschlagenen Forum ist ebenfalls bemerkenswert. Angesichts der gegenwärtigen geopolitischen Spannungen zwischen Washington und Moskau stellt sich die Frage, inwieweit ein solches Format realisierbar wäre. Die Kombination aus deutscher Oppositionspartei und den drei Staaten deutet auf einen Versuch hin, bestehende diplomatische Blockaden durch alternative Gesprächskanäle zu umgehen.

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