Trump äußert sich optimistisch über Ukraine-Konflikt nach Treffen mit russischem Sonderbeauftragten
Der US-Präsident hat nach einem Gespräch mit dem russischen Investitionsfondschef Kirill Dmitrijew eine baldige Beilegung des Ukraine-Konflikts in Aussicht gestellt. Zuvor hatte die First Lady eine Delegation aus Russland im …
Ein Abkommen zur Beilegung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine könnte demnach in naher Zukunft zustande kommen. Das erklärte der US-Präsident nach einem Treffen mit dem russischen Sonderbeauftragten für investitionswirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland.
Der russische Vertreter ist zugleich Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds. Bei dem Gespräch im Weißen Haus weigerte sich der US-Präsident, Einzelheiten über den Inhalt des Gesprächs mitzuteilen. Er äußerte lediglich gegenüber Journalisten, man sei der Beilegung des Konflikts sehr nahe.
Vor dem Treffen des Präsidenten mit dem russischen Sonderbeauftragten hatte die First Lady der USA eine Delegation aus Russland sowie eine ukrainische Delegation im Weißen Haus empfangen. Dabei übergab sie durch Dmitrijew eine persönliche Botschaft an den russischen Präsidenten.
Der russische Sonderbeauftragte gilt als enger Vertrauter des Kreml-Chefs. Seine Zuständigkeit für wirtschaftliche und investitionspolitische Beziehungen mit dem Ausland machte ihn zu einem Vermittler zwischen den Regierungen. Die Begegnung mit dem US-Präsidenten markiert ein weiteres hochrangiges Gespräch zwischen Vertretern beider Staaten im Rahmen der laufenden Bemühungen um eine diplomatische Lösung.
Die Äußerungen aus Washington deuten auf eine mögliche Beschleunigung der Verhandlungen hin. Ein konkreter Zeitplan oder Bedingungen für ein Abkommen wurden bislang jedoch nicht bekannt. Die Ukraine-Kriegsverhandlungen befinden sich seit Monaten in einem schwierigen Prozess, bei dem verschiedene Vermittlungsansätze diskutiert werden.